Tennis im Freien hat seinen ganz eigenen Reiz. Dieser währt jedoch nur so lange, wie es das Wetter zulässt; eine Alternative bieten Traglufthallen. In unserem Klima herrschen nur während eines Teils des Jahres günstige Wetterbedingungen für Sportarten auf Freiluftplätzen. Herbst und Winter machen die Nutzung offener Tennisplätze praktisch unmöglich. Es gibt jedoch eine Lösung für dieses Problem, und zwar die Tennisballons.
Ein Tennisball – was ist das?
Was genau ist eine Traglufthalle? Es handelt sich dabei um nichts anderes als eine moderne Konstruktion in Form einer Hülle, die es ermöglicht, Tennisplätze zu überdachen. Dabei handelt es sich um sogenannte Traglufthallen, die sich blitzschnell über jeder beliebigen Sportanlage errichten lassen. Und das alles ohne unnötige Formalitäten und die damit verbundenen Kosten. Sie erfordern nämlich keine Baugenehmigung, da sie im Rahmen einer Bauanzeige errichtet werden, wodurch die Konstruktion den Platz 180 Tage lang überdachen kann. Auf diese Weise wird die Nutzungsdauer des Platzes auf das gesamte Jahr verlängert! Auf diese Weise lassen sich unter anderem auch folgende Anlagen überdachen:
- Padelplätze
- Fußballplätze
- Basketballplätze

Eine Traglufthalle auf einem Tennisplatz – wie funktioniert das?
Hallen dieser Art bestehen aus einer leichten, mehrschichtigen Membran sowie einem speziellen Heiz- und Belüftungssystem, das die Hallenhülle anhebt und so eine Traglufthalle bildet. Zur Konstruktion gehören außerdem Türen und eine Beleuchtungsanlage. Im Inneren der Traglufthalle wird ein Druck von 2,5 bis 3,5 hPa aufrechterhalten, was eine hohe Widerstandsfähigkeit der Halle gegenüber Belastungen nicht nur durch Wind, sondern auch durch Schneelast gewährleistet.
Ein enormer Vorteil von Traglufthallen ist die Möglichkeit ihres blitzschnellen Aufbaus, der nicht länger als einen Tag dauert. Ebenso schnell lässt sich die Halle wieder abbauen und an einen anderen Ort transportieren. Dies ist eine der funktionalsten Lösungen im Bereich der Überdachung offener Sportanlagen für die Herbst- und Winterzeit. Und zwar sowohl für kommerziell genutzte Anlagen als auch für rein private Tennisplätze.
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