Eine schnelle Überdachung einer bestimmten Fläche oder die Errichtung einer stabilen Konstruktion für gewerbliche oder industrielle Zwecke wäre ohne Planenhallen nicht möglich. Denn dies ist eine der besten baulichen Lösungen, die von einem breiten Kreis sowohl von Unternehmern als auch von Privatpersonen geschätzt wird.
Vorteile von Planzenhallen
Die größten Vorteile von Planenhallen sind die äußerst kurze Aufbauzeit, ihre Robustheit sowie ihr breites Anwendungsspektrum. Sie bewähren sich sowohl im rein geschäftlichen oder produktionstechnischen Einsatz als auch in Form von Anlagen für die Ausrichtung von Festveranstaltungen. Ebenso gut können sie als Überdachung für Sport- und Freizeitanlagen dienen. Somit finden wir Planenhallen in folgenden Ausführungen:
- Veranstaltungshallen

- Sporthallen
- Lagerhallen
- Produktionshallen
- Einkaufspavillons
Sie eignen sich zudem hervorragend als ganzjährig nutzbare Reithallen in Gestüten sowie als Überdachung für private Schwimmbäder oder Tennisplätze.
Wie werden Planenhallen errichtet?
Die leichte Aluminium- oder Stahlkonstruktion der Planenhallen ermöglicht deren Errichtung praktisch an jedem Ort, an dem ein solcher Bedarf besteht. Sie können mobil sein oder fest installiert werden. In der Regel verfügen sie über ein Satteldach, und die Membran der Halle besteht aus PVC. Es sind auch lichtdurchlässige PVC-Materialien erhältlich. In den Hallen kann eine Reihe von Zusatzausstattungen installiert werden, wie zum Beispiel:
- Seitenrollos
- Beleuchtung
- Heizung
Professionelle Planenhallen zeichnen sich durch eine solide Konstruktion aus, die alle baulichen Normen erfüllt – einschließlich der Wind- und Schneelastnormen. Dadurch sind sie absolut sicher und eignen sich hervorragend sowohl als dauerhafte Bauten als auch als temporäre Konstruktionen.
Landwirtschaftliche Planenhallen
Immer häufiger entscheiden sich Landwirte anstelle traditioneller Wirtschaftsgebäude für moderne landwirtschaftliche Planenhallen. Diese Lösung ist äußerst praktisch und zeichnet sich durch ein breites Anwendungsspektrum aus, da sie nahezu jedes Gebäude ersetzen kann. Planenhallen bewähren sich erfolgreich als:
- Zeltlager für Stroh
- Kuhstall
- Pferdestall
- Lager für Zuschlagstoffe
- Kompostieranlagen und Bioreaktoren (beispielsweise eignen sich Bogenhallen hervorragend zur Überdachung von Anlagen zur biologischen Verarbeitung organischer Abfälle)
Saisonale und ganzjährig nutzbare Planenhallen
Wie bereits oben erwähnt, können Planenhallen feststehend oder mobil sein, da ihre mobile Konstruktion es ermöglicht, sie sowohl als ganzjähriges als auch als saisonales Gebäude zu nutzen. Bei Bedarf lässt sich die Planenhalle problemlos abbauen und an einen völlig anderen Ort transportieren. Diese Lösung eignet sich besonders für die Landwirtschaft, da sie einen relativ einfachen Standortwechsel der Halle ermöglicht – was den Landwirten große Flexibilität bei der Landnutzung verschafft.
Planenhalle – woraus besteht sie?
Planenhallen bestehen in der Regel aus einer Tragkonstruktion aus speziellen Profilen sowie einer Membran aus PVC-Planen, die mit speziellen Haken, Klettverschlüssen oder Reißverschlüssen an der Konstruktion befestigt wird.
Konstruktion einer Planenhalle
Meist handelt es sich dabei um Konstruktionen aus verzinktem Stahl oder Edelstahl (Aluminium wird eher bei leichten Zelthallen verwendet). Für die Errichtung einer solchen Konstruktion werden verzinkte Schrauben oder Spannseile aus Edelstahl verwendet. Der Aufbauprozess einer Planenhalle ist an sich nicht schwierig, obwohl dies von der Art der Halle und dem Verwendungszweck der Anlage und damit vom Komplexitätsgrad des Hallenprojekts abhängt. Handelt es sich beispielsweise um einen Kuhstall, ist eine entsprechende Vorbereitung der Fundamente sowie der übrigen für den ordnungsgemäßen Betrieb des Stalls erforderlichen Installationen erforderlich.
Membran des Dachs der Halle
Die Verkleidung von Planenhallen besteht in der Regel aus hochwertigem Planenmaterial (PVC-Plane) mit einem Flächengewicht von 650 g/m², das sich durch seine Schwerentflammbarkeit auszeichnet. Dabei kann es sich um eine ein- oder zweilagige Membran handeln. Dabei können Planenhallen als Hybridkonstruktionen ausgeführt werden – so kann beispielsweise eine ganzjährig nutzbare Halle teilweise aus Trapezblech, Sandwichplatten oder Mauerwerk bestehen und mit einer Planenverkleidung versehen sein. Eine solche Lösung bietet eine gute Wärmedämmung, die sich im Winter bewährt. Die Auswahl geeigneter Materialien wird an die individuellen Bedürfnisse angepasst.
Bauphasen einer Planenhalle
Die Bauphasen einer Planenhalle ähneln denen beim Bau anderer Konstruktionen, die auf einem tragenden Stahlrahmen basieren. Der erste Schritt besteht aus einer Ortsbesichtigung und einem technischen Gutachten, um den Entwurf der Planenhalle an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Dabei sind Planenhallen in zwei Grundvarianten erhältlich:
- Halle aus vorgefertigten Bauteilen
- Halle nach individueller Bestellung
Fertighallen sind Objekte mit universellen Abmessungen, die sehr oft praktisch sofort verfügbar sind. Maßgeschneiderte Hallen sind in der Regel Objekte mit einer spezifischeren Bauweise, die individuelle Lösungen erfordern, sei es im Inneren der Halle, hinsichtlich der zusätzlichen Ausstattung oder anderer Parameter.
Nach der Auswahl eines bestimmten Hallentyps oder der Erstellung eines individuellen Entwurfs erfolgt die Vorbereitung des Untergrunds für die Halle. Dabei kann es sich um mehr oder weniger umfangreiche Erdarbeiten handeln, die die Nivellierung des Geländes sowie gegebenenfalls die Errichtung entsprechender Fundamente und die Verlegung von Versorgungsleitungen umfassen.
Anschließend erfolgt der saisonale Auf- und Abbau, d. h. die Errichtung der Stahlkonstruktion und deren Verankerung im Boden (oder im Fundament). Der nächste Schritt besteht darin, die Plane anzubringen und die Halle gegebenenfalls mit zusätzlichen Anlagen auszustatten. Selbstverständlich wird die fertige Halle einer Qualitätskontrolle unterzogen. Es ist zudem erwähnenswert, dass saisonale Planenhallen (mit einer Nutzungsdauer von 180 Tagen) auf der Grundlage einer Bauanzeige errichtet werden können – eine Baugenehmigung ist nicht erforderlich.
Zelthalle (Satteldach) und Bogenhalle
Es ist erwähnenswert, dass Planenhallen entweder als Satteldach-Zelthalle mit traditionellem Querschnitt und geraden Seitenwänden oder als Bogenhalle ausgeführt sein können. Bogenhallen haben den Vorteil, dass sie eine effizientere Nutzung des verfügbaren Raums ermöglichen – sie weisen keine zusätzlichen tragenden Konstruktionen auf, die den freien Raum einschränken würden.
Zelthallen aus Planen garantieren Funktionalität und einen günstigen Preis. Eine neue Zelthalle lässt sich in der Regel sehr schnell aufbauen, ohne unnötige Formalitäten und langwierige Vorbereitungen,
Weitere Informationen zu Planenhallen finden Sie auf den Webseiten von Grimar – einem Hersteller von Zelthallen mit einem breiten Anwendungsspektrum.



