Die Beläge von Tennisplätzen sind von entscheidender Bedeutung für die Spieldynamik des Platzes, den Komfort für die Spieler sowie die späteren Betriebskosten. Die Auswahl an Technologien für den Bau von Tennisplätzen ist groß. Von der Verwendung von traditionellem Ziegelmehl bis hin zu modernen Belägen, Kunstrasen oder Acrylbelägen – der Bau von Tennisplatzbelägen.
Natürlich beschränkt sich der Bau von Tennisplätzen nicht nur darauf, eine Deckschicht aus Kunstrasen aufzubringen oder den Untergrund zu verdichten und mit Ziegelmehl zu bestreuen. Zunächst muss der Unterbau vorbereitet werden, auf dem der eigentliche Belag des Tennisplatzes entsteht.
Bau von Tennisplätzen – Herstellung des Unterbaus
Die ersten Arbeiten beim Bau von Tennisplätzen sind die Erdarbeiten, deren Ziel es ist, das Gelände zu ebnen und für die Herstellung des Unterbaus des Platzes vorzubereiten. Diese Arbeiten sowie die Art des verwendeten Unterbaus hängen von der gewählten Belagsart ab. Wie sieht das in der Praxis aus?
- Beläge aus Ziegelmehl – hier kommt ein dynamischer Unterbau auf der Basis von beispielsweise Bergolit zum Einsatz; dank seiner Durchlässigkeit eignet er sich hervorragend für Freiluftplätze.
- Acrylbelag – Bei dieser Art von Plätzen kommen Unterbauten auf der Basis von Beton oder Asphaltbeton zum Einsatz.
- Kunstrasenbeläge – auch hier kommen dynamische Unterbauten zum Einsatz, wodurch sie sich sowohl für Freiluft- als auch für Hallenanlagen ideal eignen.
- Beläge aus Tennisbodenbelägen – diese erfordern eine ebene Oberfläche, weshalb in diesem Fall ein Unterbau auf Asphaltbeton- oder Betonbasis verwendet wird. Diese Art von Belägen ist für Hallenplätze vorgesehen, kann jedoch nach entsprechender Imprägnierung auch auf Freiluftplätzen verlegt werden.

Der Bau von Tennisplätzen umfasst in der Regel das Abtragen des Humus (der obersten Bodenschicht), gefolgt von der Verdichtung des Untergrunds, dem Aufschütten einer Schicht aus Zuschlagstoffen (z. B. Sand) sowie dem Einbau einer Stabilisierungsschicht, z. B. Bergolit oder Asphaltbeton. Erst auf diesen so vorbereiteten Unterbau wird der Belag des Tennisplatzes aufgebracht.
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